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Klipperts Konzept der Pädagogischen Schulentwicklung


Schule muss sich aus vielen Gründen weiterentwickeln. Zum einen reagieren die Schülerinnen und Schüler auf einen rein stoffbezogenen und vorwiegend von der Lehrkraft dargebotenen Unterricht mitunter mit Desinteresse und Unruhe.

Zum anderen werden die Jugendlichen im anschließenden Berufsleben oder Studium mit zunehmenden Anforderungen konfrontiert. Hier werden vor allem Schlüsselqualifikationen wie Verantwortungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Team- und Konfliktfähigkeit sowie Kommunikationsfähigkeit eingefordert. Klippert hat im Rahmen der “Pädagogischen Schulentwicklung” ein Reformkonzept entwickelt, mit dem er das “Haus des Lernens” vom Fundament bis zum Dach erneuern will. Er nennt sein Konzept das “Neue Haus des Lernens”.

 

Im Mittelpunkt steht EVA, das eigenverantwortliche Arbeiten, das sowohl die Aneignung von fachlichen Kenntnissen als auch den Erwerb von Selbstständigkeit begünstigt. Klippert schlägt vor, Trainingseinheiten durchzuführen. Die erste Trainingseinheit beschäftigt sich mit dem Methodentraining.

Das Methodentraining gilt als zentraler Drehpunkt und als Basisstrategie in Klipperts Konzept. Im Methodentraining werden so genannte „Makromethoden“ durchgespielt und reflektiert: Gruppenarbeit, Lerntipps, systematische Vorbereitung von Klassenarbeiten, Rollenspiele, Lernkartei-Arbeit. Im Methodentraining werden darüber hinaus elementare Lern- und Arbeitstechniken durchgespielt und reflektiert: Markieren, rasches Lesen, gezieltes Nachschlagen, Formulieren von Fragen, Gliedern, Ordnen, Visualisieren und Zeiteinteilung.

Teamarbeit gehört heute zu den Schlüsselqualifikationen und steht bei Personalchefs ganz oben. Deshalb üben wir die Durchführung und Planung von Gruppenarbeit.

Im Rahmen des Kommunikationstrainings werden drei Ziele angestrebt:
 

1.Die sprachliche und rhetorische Kompetenz der Schüler soll verbessert werden.
2. Nichtsprachliche Elemente wie Gestik, Mimik und Körpersprache sollen bewusst gemacht werden.
3. Aktives Zuhören.

Das Kommunikationstraining dient jedoch nicht nur den rein sprachlichen Kompetenzen, sondern vor allem auch der sozialen. Die Schülerinnen und Schüler müssen lernen, sich im sozialen Miteinander zurechtzufinden und dabei persönliche Kompetenzen entwickeln.

Christian Mergens und junge Kolleginnen und Kollegen bei der Einarbeitung in das Klippert - Programm